Als Fachärztinnen für Allgemeinmedizin und Innere Medizin haben wir die Möglichkeit, Ihnen in vollem Umfang eine qualitätsorientierte, hausärztliche Grundversorgung anzubieten. 

Unsere Leistungen beinhalten:

Standard Impfungen

Überstandene „Kinderkrankheiten“ und frühere Impfungen bieten meist keinen lebenslangen Schutz. Die STIKO (Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts) empfiehlt Impfauffrischungen und Schließung von Impflücken. Erkrankte gefährden Risikopopulationen wie Säuglinge, Schwangere oder Immunsupprimierte.

 

Die Impfplanempfehlungen  für Säuglinge, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren stehen auf der Rückseite des gelben Impfbüchleins. Verpasste Impfungen sollten nachgeholt werden, die Impfabstände dürfen nicht verkürzt, wohl aber überschritten werden. Jede Impfung zählt. Alle von der STIKO empfohlenen Impfungen bis 18 Jahre sind Kassenleistungen.

 

Für Jugendliche  wird  die Hepatitis B-Impfung  und  die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs angeboten. Beide Krankheiten können beim Geschlechtsverkehr übertragen werden. Die Hepatitis B-Impfung schützt ca 10 Jahre vor einer Erkrankung. Zur Gebärmutterhalskrebs-Impfung gibt es noch keine Langzeitbeobachtungen. Sie ersetzt auch nicht die Vorsorgeuntersuchungen.Werden die Impfungen (je 3 ) vor der Erreichung des 18. Lebensjahres begonnen, gelten auch die komplettierenden Impfungen noch als Kassenleistung .

 

Neues bei den Impfungen für Erwachsene

Die frühere Auffrischungsimpfungsempfehlung  Td (Tetanus und Diphterie) wurde von der STIKO um eine dritte Komponente erweitert, die Auffrischimpfung gegen Keuchhusten( Pertussis). Im 10-jährigen Rhythmus gegeben, schützt Sie dieser Kombinationsimpfstoff sicher vor diesen lebensgefährlichen Erkrankungen.

Kinderlähmung(Polio) gilt seit 2002 in Deutschland als ausgestorben. Eine  Auffrischungsimpfung  jenseits des 18.Lebensjahres wird deshalb nicht mehr von der gesetzlichen Krankenkasse getragen .

Weltweit wurden bis 2010 der WHO 767 neue Erkrankungsfälle gemeldet (Afrika,Asien,  Tadschikistan und  Nachbarländer). Es empf iehlt sich eine Auffrischimpfung bei Reiseaktivität.

Für Personen über 60 Jahre empfiehlt die STIKO zusätzlich die einmalige Pneumokokkenimpfung und die jährliche Impfung gegen die saisonale Grippe.

 

Liegen besondere Umstände vor , wie Schwangerschaft, Krankheit oder Immunschwäche, gelten  bei der Impfung Regelungen, die zuvor abgeklärt werden müssen.

Reiseimpfberatung

Seit einigen Jahren zahlen viele Krankenkassen die Kosten für typische Reiseimpfungen wie Hepatitis, Typhus, Tollwut oder Malariaprophylaxe. Sie erstatten die Kosten für den Impfstoff, für die Impfung durch den Arzt, die zugehörige Impfberatung und die ggf. nötige Untersuchung zur Klärung der Impffähigkeit. Während der Impfstoff meist vollständig ersetzt wird, wird für Impfung, Beratung (Sinn der Impfung, mögliche Nebenwirkungen, Zeitpunkte der Auffrischungen...) und ggf. Untersuchung nur knapp die Hälfte des durchschnittlichen Gebührensatzes erstattet.
(Die Kosten für Impfstoff und Impfung schwanken je nach Impfstoff und Zahl der notwendigen Impfungen.)

Achtung: Jede Kasse hat hier andere Bestimmungen!
Es lohnt sich, genauer nachzufragen und ggf. intensiv zu verhandeln, ob die Kasse nicht doch die Kosten tragen will oder lieber Ihren Kassenwechsel riskiert, zumal die Impfkosten minimal sind im Vergleich zu den Kosten durch die zu verhütende Krankheit (für die die Kasse dann in jedem Falle aufkommen müsste).

Nicht übernommen wird die wichtige, eigentliche reisemedizinische Beratung durch den entsprechend qualifizierten Arzt, nämlich was wirklich sinnvoll und wichtig an vorbeugenden Maßnahmen bzw. Impfungen ist. Es reicht nicht aus, nur in der Tabelle nachzusehen, welche Krankheiten in welchem Land vorkommen! Die Maßnahmen müssen für jeden Reisenden individuell geklärt werden, denn sie sind u.a. abhängig vom Reiseland, genauerem Bereich des Landes, der Jahreszeit, den Reise- und Schlafbedingungen, den geplanten Aktivitäten, dem Alter, den bestehenden Krankheiten, den regelmäßig notwendigen Medikamenten, bekannten Allergien, vorherigen Impfungen und früheren Reiseerfahrungen.
Diese Kosten  muss der Reisende also selbst tragen und die o.g. Kosten für Impfstoff und Impfung zunächst auslegen und dann der Kasse einreichen.

Möglichst sechs bis acht Wochen vor einer geplanten Auslandsreise sollten Sie sich bei uns melden, aber auch direkt vor einer Last-Minute-Reise kann man noch viel Sinnvolles tun, z.B. einen wirksamen Impfschutz gegen Hepatitis A aufbauen, der auch schon für Spanien und Italien wichtg ist!

Bei speziellen Fragen wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.