Urlaubszeit - Reisemedizin - Unerwünschte Mitbringsel

Impflücken lassen sich auch kurzfristig noch vor Reiseantritt schließen.

Standardimpfungen in Deutschland legt die STIKO (Ständige Impfkommission) fest. Sie müssen  von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen bezahlt werden. Anders bei den Reiseimpfungen, die je nach Reiseziel und individueller Gefährdung variieren.

 Welchen Kostenanteil Ihre Krankenkasse auf dem Erstattungsweg übernimmt, erfahren Sie unter www.fit-for-travel.de.  Ihre Hausärztin berät Sie und erstellt mit Ihnen einen Impfplan, der notwendige Impfabstände und mögliche Kombinationen berücksichtigt.

Häufige unerwünschte Reisemitbringsel sind Darmkeime. Reisende aus Indien und Südostasien sind am meisten betroffen. In 70% verschwinden die ungewohnten Keime durch natürliche Ausscheudung. Gefährdet duch aufsteigende Infektionen und Dehydrierung (Entwässerung) sin Immungeschwächte und alte Menschen.

Antibiotikaresistenz ist weltweit eine ernstzunehmende Entwicklung. Das heißt, herkömmliche Antibiotika greifen nicht mehr.

Mit gründlicher Handhygiene und Meiden riskanten Speisen und Getränke können Sie Infektion am besten vermeiden.

Masern-Welle in Deutschland

Die Masern breiten sich in Deutschland aus. Masern kann man nicht behandeln,nur einzelne Krankheitszeichen wie z. B. das hohe Fieber lindern. Antibiotika sind bei Erkrankungen, die durch Viren verursacht werden, wirkungslos. Der beste Schutz ist daher die Impfung.

Sind Sie gegen Masern geimpft?

Von Impfexperten werden heute bis zum zweiten Lebensjahr für jeden zwei Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln empfohlen (MMR-Impfung).

Neu: Impfschutz für Erwachsene die NACH 1970 geboren sind.

Seit 2010 wird auch über 18-Jährigen, die nach 1970 geboren sind, eine Nachimpfung gegen Masern empfohlen. Wer als Kind oder Jugendlicher nur eine oder noch keine Impfung gegen Masern erhalten hat, der sollte sich in diesem Alter einmal impfen lassen - am besten mit dem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln.

FSME Impfung

Obwohl es Frühsommer - Menningoenzephalitis heißt, sind die meisten Erkrankung im Herbst. Gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gibt es keine ursächliche Behandlung. Medikamente sind gegen das Virus wirkungslos. Daher beschränkt sich die Therapie auf die Linderung der Symptome, wie z.B. Fieber, Schmerzen. Ein wirksamer Schutz bietet ein Impfung, die 3 Mal druchgeführt wird.

In Deutschland kommt die FSME vor allem in Baden-Württemberg und Bayern, aber auch im südlichen Hessen (Odenwald) und im südöstlichen Thüringen vor. Außerdem betroffen sind die Landkreise Marburg-Biedenkopf (in Mittelhessen), Saar-Pfalz-Kreis (im Saarland), Birkenfeld (in Rheinland-Pfalz) und Vogtlandkreis (in Sachsen). Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht in jedem Frühjahr eine aktuelle Karte mit den FSME-Risikogebieten in Deutschland.

Außerhalb der Risikogebiete werden in Deutschland nur vereinzelte FSME-Infektionen beobachtet. 

Die Hauptübertragungszeit der FSME liegt zwischen April und November, bei mildem Wetter vereinzelt auch im Winter. Krankheitsübertragende Zecken kommen in Mitteleuropa bis in Höhen über 1300 m vor.

Weitere FSME-Risikogebiete

Die FSME tritt auch in zahlreichen weiteren europäischen Ländern auf. Risikogebiete befinden sich in Österreich, der Nord-Schweiz, im Baltikum (Estland, Lettland, Litauen), in Tschechien, der Slowakei, in Ungarn, Polen, Russland, Weißrussland, in Südschweden, Dänemark, Finnland, in Norditalien, Slowenien, Kroatien, Rumänien und Albanien. Nahe Verwandte der hiesigen FSME-Viren sind von Nord-Ost-Europa über Sibirien und China bis hin nach Japan verbreitet. Sie verursachen ein der FSME ähnliches Krankheitsbild, die RSSE (Russian Spring-Summer-Encephalitis). (Quelle www.impfen-info.de)

Das Praxisteam Dr. Mielke berät sie gerne.

Weitere Informationen: www.impfen-info.de · www.rki.de · www.crm.de